Urbanes Leben

Im urbanen Lebensraum prägt vielerorts Tristesse das Bild: Leerstand bei Geschäften in City-Randlage, Ramsch-Läden in Einkaufszonen, Mangel an Parkraum, an Grün- und Erholungsflächen sowie Kommunikationsräumen – und fehlende Wohnbevölkerung. Besonders in den Abend- und Nachtzeiten wirken Innenstädte sprichwörtlich „ausgestorben“. Vorbei die Zeiten des quirligen, pulsierenden Lebens in urbanen Zentren, das besonders junge Menschen anzieht? Vorbei die Zeiten, in denen Innenstädte auch als Wohn- und Lebensraum gefragt sind?

Das muss nicht sein – zumal es zahlreiche Beispiele gibt, wo Städte mit gut durchdachten und nachhaltigen Konzepten ihr Potential nutzen und als Lebensraum wieder attraktiv werden. Auch der Leerstand innerstädtischer Viertel bietet Chancen für Kommunen. ILI unterstützt Stadt- und Projektentwickler, Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienbesitzer sowie Interessengruppen von Einzelhandel, Gastronomie und Wohnbevölkerung mit innovativen Konzepten, eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung von Stadt und Stadtvierteln voranzutreiben.

Wohnen

Wo sind in den Städten die neuen Konzepte für Singles jenseits der Studenten WGs? Wo sind die Modelle für das Leben von Patchwork-Familien und das Wohnen für junge Alte? Wo die neuen Mobilitäts- und Parkraumkonzepte in den Städten? Wo sind die Smart Cities? Wären sie nicht auch für Kommunen interessante und nachhaltige Entwicklungs- und Positionierungsmodelle?

Städte leben von einem guten Mix aus Jung und Alt, Singles und Familien und deren Präsenz auch in den Innenstädten. Um attraktiv für junge Menschen zu sein, gilt es, Bildungs-, Freizeit- sowie Gastronomie- und Einkaufsangebote auszubauen und vermehrt kleine und günstige Wohnungen anzubieten.Damit junge Familien nicht in die Randregionen der Städte abwandern, sollten ausreichend große, erschwingliche Wohnungen und ein gutes Wohnumfeld in den Innenstädten entwickelt werden. Außerdem sind Innenstädte auch bei Älteren gefragt, die wieder am urbanen Leben teilnehmen und zudem die gute medizinische Gesundheitsstruktur der Städte nutzen wollen. Das erfordert neue Ideen und gut durchdachte Konzepte, die ILI interdisziplinär und individuell entwickelt – stets ausgerichtet auf die besondere Situation von Städten und den Bedürfnissen ihrer Bewohner.

Mobilität

Staus in Innenstädten, besetzte Parkhäuser, mangelnder Parkraum für Bewohner, innerstädtischer Individualverkehr nur noch gegen Lizenz und City-Maut – so die düsteren Szenarien einer künftigen urbanen Mobilität. Tatsächlich stoßen schon jetzt die Verkehrsinfrastrukturen immer häufiger an ihre Grenzen. Daher sind neue Konzepte gefragt, die alternative Verkehrsmittel und –wege sowie die optimierte Nutzung des Vorhandenen auch und gerade mithilfe moderner Kommunikationstechnologien miteinander verzahnen.

ILI entwickelt zukunftsfähige Ideen und Konzepte für einen standortbezogenen intermodalen Verkehr in Städten. Gerade für den Kurzstreckenverkehr bieten sich zahlreiche Mobilitätsformen und –mittel an. Dazu zählen Car-Sharing-Konzepte mit Elektroautos als fester Bestandteil von Wohnquartieren, Netzwerke für ad-hoc-Mitfahrgelegenheiten und innovative Fortbewegungsmittel wie zusammenfaltbare E-Roller und –Mopeds sowie neue Parkraumkonzepte. IlI erarbeitet und prüft mit seinen Experten auch ausgefallene Ideen und Konzepte zur City-Mobilität, die gleichermaßen stadtfreundlich und umweltbewusst, smart und individuell planbar sind.

Kommunikation und Mediation

Stadtentwicklung beginnt im Kopf und lebt von Zukunftsbildern. Um neue Ideen zu entwickeln, konzipiert und begleitet ILI zukunftsgestaltende Workshops als „Visionsworkshops“ und bezieht Betroffene und Interessengruppen mit ein. Diese Innovationsworkshops gestalten wir mit Design-Thinking und Theorie U zur Lösung komplexer Fragen und Entwicklung neuer Ansätze. Sie dienen dazu, Interessen und Zukunftsprojektionen aufzudecken und diese effektiv zu nutzen. Zudem können so frühzeitig Divergenzen erkannt und integriert werden. Mit unserer moderierenden und vermittelnden Begleitung setzen wir alles daran, zielführende und wertschätzende Kommunikationsprozesse in Projekten sicherzustellen.