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Innovation: Warum Unternehmen Angst vor dem Neuen haben

„Das Schöne an der Liebe ist, dass sich erst nach Abkühlen der ersten heißen Emotionsphase die ersten Einflüsse der Ratio erkennbar machen. Erst diese Melange bildet Chancen zum Heranwachsen einer wahren und großen Liebe. Auch Innovationen sind letztlich eine Kombination aus rationalen Faktoren und emotionalen Entscheidungen. Das bringt auch immer Risiken in sich. Aber ein Unternehmer hat nur Erfolg, wenn er auch unternimmt. Und Innovationen haben unsere Gesellschaft und Unternehmen dringend nötig bei den Herausforderungen, die in Zukunft warten: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum.“

Weniger ist manchmal doch mehr

„Die IT-Branche funktioniert nach dem Mooreschen Gesetz. Alle 20 Monate verdoppelt sich die Prozessorleistung, und damit einhergehend auch der Stromverbrauch und das Angebot an neuen Programmen. Wir haben uns alle daran gewöhnt. Elmar Schüller nicht. Der Wirtschafts-, Innovationsund Designexperte findet: Wir müssen es wieder schaffen,
das Überflüssige wegzulassen.“

Vordenker für die Massen

„Begonnen hat die Ära der Klassiker mit dem Zeitalter der Industrialisierung. Mit der Möglichkeit serielle Massenprodukte zu entwerfen. Zuvor war das Handwerk die Königin der Künste und deren zentraler Zusammenschluss fand in den Dombauhütten statt – gekrönt von den Künsten des handwerklichen Ornaments. Ein Pionier der seriellen Produktion war der Schreiner, Visionär und Unternehmer Michael Thonet. Der bis heute bestehende und bekannteste Klassiker ist sein „Stuhl Nummer 14“, jetzt Modell 214, besser bekannt als „Wiener Kaffeehausstuhl“. Erdacht und entworfen bereits anno 1859.“